Chroniken der Dämmerung – Prolog des zweiten Teils

Prolog

Panisch öffnete er seine Augen. Dunkelheit umfing ihn, Dunkelheit und Enge. Wo auch immer er war, der Raum war unerträglich beengt, dennoch war lag er weich, fast bequem.

Vorsichtig steckte er seine Hände nach oben, doch schon nach wenigen Zentimetern berührte er eine gepolsterte Wand. Panik kroch langsam an ihm empor und setzte sich auf ihn, wie ein wildes Tier sich auf seine Beute setzte. Drückte auf seinen Brustkorb ohne, dass er etwas dagegen unternehmen konnte.

Die Luft schien immer dünner zu werden und versuchte so viel wie möglich davon in seine geschundenen Lungen zu pumpen, doch da war nichts mehr und während er sich so fest wie möglich an sein Leben krallte spürte er, wie selbiges ihm entglitt.

Nein, das konnte es nicht sein. Das konnte nicht das Ende seines Lebens sein. Nicht hier im Dunkeln, nicht alleine, nicht ohne dass er zumindest die Chance hatte zu erfahren wer er war. Mit aller Kraft stemmte er nach oben, doch die Wände waren unerbittlich und schon im nächsten Moment spürte er, wie er das Bewusstsein verlor.

Schon wieder. Wie  oft würde er noch aufwachen ehe er endgültig in die Schattenwelt davon glitt? Wie lange konnte er noch aushalten, dort wo er gefangen war?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.